Die Flobits sind zu mir gekommen. Nicht umgekehrt.
– Mona Klee
Mona Klee
Es passierte beim ersten Experimentieren mit Midjourney – ich wollte verstehen wie das Werkzeug funktioniert, was es kann, wo seine Grenzen sind. Dann waren sie plötzlich da. Einfach so. Kleine Wesen aus Moos und Licht, mit großen Augen und noch größeren Eigenheiten. Sie haben mich sofort berührt. Als wären ihre Geschichten schon lange dagewesen und warteten nur darauf, gefunden zu werden.
Ich bin Grafikdesignerin und Texterin. Seit jeher arbeite ich mit digitalen Werkzeugen – Photoshop in den frühen Jahren, dann 3D, Video, Multimedia. Immer autodidaktisch, immer an der Grenze dessen was gerade möglich war. KI ist für mich das nächste Kapitel desselben Weges: ein Werkzeug, das ich lerne zu verstehen und zu formen.
Zwischen den ersten Flobit-Begegnungen und dem fertigen Buch liegt viel Arbeit. Wer mit KI-Bildgeneratoren gearbeitet hat, kennt das Problem: konsistente Charaktere sind eine der größten Herausforderungen. Wie sieht Luppa auf Seite 3 genauso aus wie auf Seite 1? Wie interagieren sechs konsistente, eigenständige Wesen auf einer gemeinsames Illustration? Diese Fragen haben mich an meine Grenzen gebracht – und an die Grenzen der Werkzeuge. Was ich dabei herausgefunden habe, ist eine andere Geschichte. Hier geht es um den Flobitwald.
Ich lebe im Schwarzwald. Das ist kein Zufall.
Mit jedem verkauften Buch geht 1 € an Leseförderung – an Kinder, die Geschichten brauchen und nicht immer Zugang dazu haben. Das war von Anfang an Teil des Plans.
Die Flobits sind das persönlichste Projekt meines Lebens. Und das kreativste. Und das mit dem meisten Spaß.
Ich hoffe, man merkt es.
– Mona Klee